Über mich

Ich arbeite ruhig, präsent und aufmerksam. Mir ist wichtig, dass nichts beschleunigt werden muss und dass das, was sich zeigt, im eigenen Tempo da sein darf.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch – nicht das Problem. Ich begegne Menschen nicht aus einer Diagnose heraus, sondern aus dem Kontakt. Aus dem, was im Moment spürbar ist: im Körper, im Erleben, in der Beziehung.

In meiner Arbeit entsteht Beziehung nicht nur über Worte, sondern über präsente Mitgestaltung. Ich bin aufmerksam da, nehme wahr, gebe Resonanz und bleibe im Kontakt – auch dann, wenn sich etwas erst langsam klärt.

Meine Arbeit ist geprägt von einer feinen, differenzierten Wahrnehmung. Ich nehme körperliche, emotionale und relationale Veränderungen früh wahr und orientiere mich im Prozess an diesen oft subtilen Signalen.

Diese Art des Wahrnehmens ermöglicht es mir, Übergänge zu erkennen, Dynamiken zu verstehen und meine Begleitung jeweils so anzupassen, dass sie Halt gibt, ohne zu begrenzen. Ich mag energetische Vielfalt – die Unterschiedlichkeit innerer Zustände, Tempi und Intensitäten,von sehr wach und bewegt bis still, zurückgezogen oder schwer zugänglich. Gerade diese Spannweite menschlichen Erlebens macht therapeutische Arbeit für mich lebendig.

Mich interessiert die innere Sprache, die jeder Mensch in sich trägt. Oft zeigt sie sich leise, manchmal über Umwege. Wenn ihr Raum gegeben wird, kann sich Wahrnehmung ordnen, Spannung sich lösen und Orientierung von innen entstehen.

Meine therapeutische Haltung ist ganzheitlich und erfahrungsnah. Ich verbinde Gesprächs-,Gestalt-, Körper-, Trauma- und transpersonale Psychotherapie nicht als Methode, sondern als Hintergrund. Entscheidend ist das gemeinsame Dasein im Prozess – präsent, offen und ohne etwas festlegen zu müssen.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Begleitung von Menschen mit Bindungstraumata, hoher Sensibilität und komplexen inneren Prozessen.

 

Ausbildung

Berufstätigkeit

Qualitätssicherung

Neben meinen fortlaufenden Weiterbildungen begebe ich mich regelmäßig in Supervision und Intervision. Zudem sind kontinuierliche Selbsterfahrung und Meditation für mich selbstverständlich.

 

„Um klarer zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung."
(Antoine de Saint Exupéry)