Klar sehen heißt, sich selbst wieder wahrnehmen.

Manchmal verliert sich die innere Orientierung. Nicht weil etwas „falsch“ ist, sondern weil der Kontakt zu sich selbst leiser geworden ist. in solchen Phasen kann es helfen, einen Raum zu betreten, in dem nichtsbewertet, beschleunigt oder festgelegt werden muss.

Hier geht es darum, wieder in Beziehung mit sich selbst zu Kommen – behutsam, körpernah und im eigenen Tempo. Wahrnehmung darf sich ordnen, Spannung darf sich lösen und innere Klarheit darf entstehen ohne erzwungen zu werden.

Ich arbeite mit dem Menschen als Ganzem. Nicht fragmentiert in Symptomen, sondern verbunden in Körper, Gefühl, Erfahrung und Beziehung. Dabei folge ich der Überzeugung, dass in jedem Menschen ein unbeschädigter Kern vorhanden ist, der auch in herausfordernden Lebensphasen zugänglich bleiben kann.

Meine therapeutische Arbeit ist geprägt von Präsenz, Resonanz und einem offenen, methodenübergreifenden Vorgehen. Ausbildungen in Gesprächs- Gestalt- Körper- Trauma- und transpersonaler Gestalttherapie bilden dafür den Rahmen – entscheidend ist jedoch der individuelle Prozess, der sich im gemeinsamen Kontakt entfaltet.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Begleitung von Menschen mit Bindungstraumata und hoher Sensibilität.

"Psychotherapie ist ein Prozess, durch den der Mensch eins wird mit seinem Erleben, ohne Selbsttäuschung, ohne Verzerrung, ein Prozess der Erkundung der eigenen Person."
(Carl Rogers)