Klar sehen heißt, sich selbst wieder wahrnehmen.
Manchmal verliert sich die innere Orientierung – nicht weil etwas „falsch“ ist, sondern weil der Kontakt zu sich selbst leiser geworden ist. In solchen Phasen kann es helfen, einen Raum zu betreten, in dem Wahrnehmung sich ordnen und Entwicklung im eigenen Tempo entfalten kann.
In meiner Praxis für Gestalttherapie in Hamburg geht es darum, wieder in Beziehung mit sich selbst zu kommen – behutsam, körpernah und im eigenen Tempo. Wahrnehmung darf sich klären, Spannung darf sich lösen und innere Klarheit darf entstehen. Sicherheit bildet dabei den Rahmen – nicht die Grenze des Prozesses.
Ich arbeite mit dem Menschen als Ganzem. Nicht fragmentiert in Symptomen, sondern verbunden in Körper, Gefühl, Erfahrung und Beziehung. Dabei folge ich der Überzeugung, dass in jedem Menschen ein unbeschädigter Kern vorhanden ist, der auch in herausfordernden Lebensphasen zugänglich bleiben kann.
Meine therapeutische Arbeit ist geprägt von Präsenz, Resonanz und einer klaren, differenzierenden Haltung. Ausbildungen in Gesprächs-, Gestalt-, Körper-, Trauma- und transpersonaler Gestalttherapie bilden den fachlichen Rahmen – entscheidend ist jedoch der individuelle Prozess, der sich im gemeinsamen Kontakt entfaltet.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Begleitung von Menschen mit Bindungstraumata und hoher Sensibilität. Ich begleite sowohl Einzelpersonen als auch Paare.
Wie ich arbeite
Therapie verstehe ich als einen gemeinsamen Prozess, der im Kontakt entsteht. Ich arbeite beziehungs- und körperorientiert. Wahrnehmung ist dabei ein zentrales Instrument – als unmittelbare Erfahrung im Hier und Jetzt.
Was sich zeigt, bekommt Raum. Schutz wird gewürdigt. Entwicklung wird möglich. Symptome verstehe ich nicht als Störung, sondern als sinnvolle Anpassungen an frühere Erfahrungen. Was einst schützte, kann heute begrenzen. In einem klar gehaltenen Rahmen darf sich zeigen, was weiterhin trägt – und was sich wandeln möchte.
Tempo entsteht aus der gemeinsamen Resonanz – nicht aus Druck. Es gibt kein Vorgehen „über“ jemanden hinweg. Gleichzeitig arbeite ich klar, spiegelnd und zugewandt. Auch widersprüchliche oder bislang vermiedene Anteile dürfen sichtbar werden und integriert werden.
Im Mittelpunkt steht nicht eine Methode, sondern der Mensch – in seiner Ganzheit aus Körper, Gefühl, Geschichte und Beziehung.
"Psychotherapie ist ein Prozess, durch den der Mensch eins wird mit seinem Erleben, ohne Selbsttäuschung, ohne Verzerrung, ein Prozess der Erkundung der eigenen Person."
(Carl Rogers)
