Gestalttherapie in Hamburg Volksdorf

Gestalttherapie ist für mich eine lebendige Form der Psychotherapie.

Der Name führt manchmal in die Irre: Mit „Gestalt“ ist hier nicht künstlerisches Gestalten, Malen oder Basteln gemeint. Gestalttherapie beschäftigt sich damit, wie wir uns selbst, andere Menschen und unsere Umwelt wahrnehmen und wie wir mit ihnen in Kontakt treten.

Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Themen in meine Praxis: mit einer Krise, einem Beziehungskonflikt, innerer Unruhe, wiederkehrenden Mustern oder einfach mit dem Gefühl, dass etwas im eigenen Leben nicht mehr stimmig ist.

Wir müssen dafür nicht zuerst in der Vergangenheit nach einer Erklärung suchen. Mich interessiert, was Sie heute beschäftigt und wie es sich jetzt zeigt.

Im Mittelpunkt steht das, was gerade da ist

Manches verstehen wir längst – und trotzdem verändert es sich nicht.

In der Gestalttherapie schauen wir deshalb nicht nur darauf, warum etwas so geworden ist. Wir beschäftigen uns mit dem gegenwärtigen Erleben.

Was geschieht gerade? Was fühlen Sie? Was nehmen Sie in Ihrem Körper wahr? Wo entsteht Spannung, wo Rückzug, wo Lebendigkeit? Was passiert im Kontakt mit anderen – und manchmal auch im Kontakt zwischen uns?

Vergangene Erfahrungen können dabei wichtig werden und selbstverständlich ihren Platz bekommen. Wir müssen jedoch nicht in der Vergangenheit suchen, um im Heute etwas zu verstehen.

Wir arbeiten mit dem, was da ist.

Gestalttherapie ist lebendig

Eine Sitzung folgt keinem festen Ablauf.

Manchmal steht das Gespräch im Mittelpunkt. Manchmal fällt eine körperliche Reaktion auf, eine Bewegung, ein Satz oder eine Veränderung im Kontakt. Daraus kann etwas entstehen, das vorher nicht geplant war.

Das mag ich an der Gestalttherapie: Sie lässt Raum für Spontaneität, Lebendigkeit und Überraschung.

Therapie muss für mich dabei nicht glatt sein. Sie darf unmittelbar und echt sein.

Ich begegne Ihnen nicht mit einer fertigen Erklärung darüber, was mit Ihnen los ist. Wir schauen gemeinsam hin und versuchen zu verstehen, was sich zeigt und was Sie gerade brauchen.

Mich interessiert nicht das Glatte, sondern das Stimmige.

Wie ich arbeite

Die Gestalttherapie bildet die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit. Ergänzend beziehe ich Körperwahrnehmung, ein traumasensibles Verständnis und Wissen über die Regulation des Nervensystems mit ein.

Dabei geht es mir nicht darum, möglichst schnell etwas zu verändern oder ein Symptom wegzumachen.

Oft beginnt Veränderung dort, wo wir genauer wahrnehmen können, was tatsächlich geschieht.

Wobei Gestalttherapie unterstützen kann

Beziehungs- und Bindungsthemen

wiederkehrende Konfliktmuster

innere Unruhe und Anspannung

emotionale Überforderung

Krisen und Umbruchphasen

hohe Sensibilität

Schwierigkeiten mit Nähe und Abgrenzung

das Gefühl, sich selbst verloren zu haben

persönliche Entwicklung und der Wunsch nach mehr innerer Orientierung

Zur Gestalttherapie

Die Gestalttherapie wurde wesentlich von Fritz und Laura Perls sowie Paul Goodman entwickelt und gehört zu den humanistischen Psychotherapieverfahren.

Der Mensch wird dabei nicht auf ein Symptom reduziert. Im Mittelpunkt stehen das gegenwärtige Erleben, Kontakt und Beziehung sowie die Wahrnehmung der eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen.

"Neurotisches Verhalten ist eine gesunde Reaktion des Organismus auf ein krankmachendes Umfeld"
- Fritz Perls -

Erstgespräch

Ob meine Art zu arbeiten zu Ihnen passt, lässt sich am besten in einer persönlichen Begegnung herausfinden.

In einem ersten Gespräch lernen wir uns kennen und schauen gemeinsam auf das, was Sie gerade beschäftigt.

Meine Praxis ist eine Selbstzahlerpraxis.

Einzelsitzung · 60 Minuten · 100 €